Unangenehm, wenn man sie braucht. Wirklich gefährlich, wenn sie versagt: Brandmeldeanlagen erfordern präzise und zuverlässige Bedienung
Brandmeldeanlagen sind die stillen Wächter unserer Sicherheit. Im Idealfall braucht man sie nie. Wenn doch, ist eine sichere Bedienung buchstäblich lebensrettend. Das fortschrittlichste technische System ist nur so gut wie die Benutzerschnittstelle, die Mensch und Maschine verbindet. Die Anforderungen an diese Schnittstellen sind weit höher als bei vielen anderen Geräten und Systemen, denn hier geht es buchstäblich um Sekundenbruchteile – und um die Vermeidung von Fehlalarmen. Eine unzureichende Schnittstelle ist nicht nur ärgerlich – im entscheidenden Moment kann sie die Gefahr sogar vergrößern.
Die nutzerorientierten Anforderungen an Schnittstellen von Alarmanlagen sind komplex:
- Komplexität reduzieren: Weniger ist mehr
Oberste Priorität einer Alarmanlagen-Schnittstelle sind Einfachheit und höchste Präzision. In Stresssituationen oder bei eingeschränkter Sicht ist es hinderlich, komplexe Menüs zu durchlaufen, ungewohnte Tastenanordnungen zu verstehen oder unklare Symbole zu entschlüsseln. Zur Reduzierung der Komplexität gehören etwa die Größe von Touch-/Displayfronten oder Tasten, die Ablesbarkeit, die ergonomische Platzierung sowie Symbolik und grafisches Layout.
- Anforderungen an Design und Layout
- Einfachheit und Klarheit: Die Hauptfunktionen – Interaktion, Anzeige, Aktivierung, Deaktivierung, Notruf – müssen sofort erkennbar und mit einem einzigen Druck oder Tippen erreichbar sein.
- Klare visuelle Hierarchie: Wichtige Statusmeldungen (scharf/unscharf) sollten dominant und in eindeutigen Farben dargestellt werden (z. B. Rot für scharf, Grün für unscharf).
- Die Bedieneinheit muss den Nutzer technisch wie visuell sicher und präzise führen.
- Hardware wie Tasten und Touchscreens muss ausfallsicher sein.
- Ergonomie und Zugänglichkeit
Eine Alarmanlage wird von unterschiedlichen Menschen in unterschiedlichen Situationen bedient – im Dunkeln, unter Stress oder von Personen mit eingeschränkten Fähigkeiten.
- Tasten: Gerade bei physischen Tastaturen sind taktile, langlebige Tasten unverzichtbar, bedienbar auch im Dunkeln oder mit Handschuhen.
- Touch: Touch-Schnittstellen müssen mit bloßen Fingern ebenso funktionieren wie mit Handschuhen. Sie müssen zudem gegen Verschmutzung und Wasserkontakt beständig sein.
- Displays müssen die passende Helligkeit für die jeweilige Umgebung bieten und rund um die Uhr funktionieren.
- Hintergrundbeleuchtung: Alle relevanten Anzeigen und Tasten müssen beleuchtet sein, ohne zu blenden oder abzulenken.
Das komplette HMI-Paket für Brandmeldeanlagen
ClickTouch bietet das gesamte Spektrum maßgeschneiderter HMI-Lösungen für Brandmeldeanlagen – von Tastaturen und Touch-/Displayfronten bis zu vollständig eingebauten Lösungen im Gehäuse.
Bei Entwicklung und Umsetzung stehen folgende Eigenschaften im Mittelpunkt:
- Beständig gegen Hitze und Staub
- Touch mit Handschuhen bedienbar
- Ausfallsicher: redundante Systeme
- Individuelle Punkt- oder Flächenbeleuchtung
- Beleuchtung passt sich automatisch der Umgebung an oder lässt sich manuell einstellen
- Secret-Until-Lit: beleuchtete Symbole erscheinen nur bei Bedarf und bleiben bis dahin unsichtbar
- Wasser- und staubdicht bis IP68
- Schlagfestigkeit bis IK09
- Vibrationsfest, geeignet für den Einsatz an Bord
- Entspiegelte Glasoberflächen
- Gefertigt nach der Brandschutznorm EN54
- Individuelle Symbole und Bedruckungen
- Integration verschiedener Schnittstellen von I2C bis CAN
ClickTouch begleitet die Realisierung einer Brandmeldeanlage vom leeren Blatt Papier bis zur Inbetriebnahme.




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